Familie Blonski

Die Familie Blonski hatte die polnische Staatsangehörigkeit. Sie besaß eine Aufenthaltsgenehmigung bis zum 01.03.1939 und verließ Leipzig am 21.02.1939 in Richtung des polnischen Tarnow.

Über die Familie Blonski sind nur diese Schicksalsdaten bekannt:

Aron Samuel Blonski – geb. 20.6.1885 in Kamionna (Galizien)

Chaja Helene Blonski – geb. Schleichkorn am 5.3.1984 in Beldno (Galizien)

Simon Blonski – geb. 12.1.1912 in Kierlikowka (Galizien)

Moritz Blonski – geb. 3.12.1913 in Leipzig

Adolf Blonski – geb. 26.11.1915 – bereits im Säuglingsalter am 8.7.1916 gestorben

Helmut Blonski – geb. 9.3.1917 in Leipzig

Netti Blonski – geb. 19.7.1922 in Leipzig

Simon Blonski lebte ab 1936 in Eisenach. Er wurde im KZ Flossenbürg inhaftiert und kam zum Kriegsende nach Buchenwald. Im April musste Simon Blonski auf einen Todesmarsch. Wo er dadurch ermordet wurde, ist nicht bekannt.Die restliche Familie Blonski wurde Opfer der Shoa im besetzten Polen.

 

Paten: Schüler der 56. Oberschule in Großzschocher

Ein Projekt des Erich-Zeigner-Haus e.V.