Diana Isaaksohn

Diana Isaaksohn musste Zwangsarbeit verrichten, bevor sie deportiert und in Treblinka ermordet wurde.

Der Enkel Rolf Isaaksohn hielt zur Verlegung die Laudatio:

„Meine Großmutter Diana Isaksohn, geb. Gelles, kam am 28.07.1888 in Kratochin / Posen zur Welt. Am 08.07.1906 Heirat mit Hermann Isaksohn in Kratochin. 1919 zog die Familie mit vier Kindern nach Leipzig.

Die Wohnung war die Dienstwohnung in der Großen Synagoge Gottschedstraße. Da mein Großvater ausgebildeter Kantor u. Schächter war, erhielt er die Stelle als Synagogeninspektor. Nach dem Tod meines Großvaters am 27. August 1928 zog die Familie in die Bauhofstr. 6.

Im Jahr 1940 mußte meine Großmutter in das so genannte Judenhaus Humboldtstr. 4 ziehen, danach im Frühjahr 1942 für einige Wochen mit anderen alleinstehenden Frauen in die Aula der jüdischen Schule, Gustav-Adolf-Str. 7.

Am 10. Mai 1942 haben wir uns von meiner Großmutter verabschiedet, sie wurde nach Treblinka deportiert und dort ermordet.“